[Reihenempfehlung] Willkommen in Ashworth Park

Freitag, 8. April 2016

Bildergebnis für verliebt in serie

Warmer Empfang,

so langsam kehre auch ich wieder in die Realität zurück und habe heute eine Reihenempfehlung für euch, die mir unheimlich am Herzen liegt. Ich möchte euch heute die "Verliebt in Serie" Bücher von Sonja Kaiblinger vorstellen und habe einige Argumente, die euch hoffentlich geradewegs in die nächste Buchhandlung rennen lassen.

Klappentext:
Die 14-jährige Abby ist genervt: Ihre Schwester ist süchtig nach der kitschigen Seifenoper „Ashworth Park". Abby und ihre Freundin Morgan können sich über die Geschichten rund um die englische Adelsfamilie Ashworth nur kaputtlachen.
Doch als Abby auf unerklärliche Weise selbst in der Serie landet, findet sie das Ganze nicht mehr so witzig. Tag für Tag zur selben Sendezeit beginnt sie zu flackern und findet sich kurz darauf in Ashworth Park wieder. Nun steht sie selbst im Zentrum von Intrigen, Liebschaften und Familiengeheimnissen. Und zu allem Übel verliebt sich Serienschönling Julian ausgerechnet in Abby. Das Chaos ist vorprogrammiert …


1. Die Idee 
Wir alle haben doch dieses Problem, dass viele Jugendbücher irgendwie immer gleich sind.
Aber hier hat die Autorin es mit einer ganz neuen Idee versucht, ihre Hauptperson in eine Serie zu
verfrachten und sie dort auf Familie Ashworth treffen zu lassen.

2. Die Story
Zum einen haben wir Abbys normales Leben in New York, in dem sie mit den ganz normalen Probleme eines 14-jährigen Mädchens zu kämpfen hat. Eine Künstlermutter, ihre nervige Schwester Deborah, ihre Verliebtheit und die Schülerzeitung für die sie den Kummerkasten schreibt.
Und dann ihr Leben in Ashworth Park als Nichte von Lady Gladys.
Das ganze ist total abwechslungsreich und spannend, dass ich mich kaum von den Seiten lösen konnte.


3. Tante Gladys- weil jeder so eine Tante hat
Tante Gladys ist diese eine nervige Verwandte, die wir doch alle kennen.
Sie ist total auf eine Sache fixiert, in Gladys Fall Rosen, und trägt das auch offen zur Schau, ihre unzähligen Ehemänner kann man schon lange nicht mehr an einer Hand abzählen und sie ist mehr als einfach nur schräg, aber dennoch mag man sie irgendwie, weil es ohne sie doch auch nur halb so lustig wäre.

4.  Der Humor
Wirklich, ich habe selten Bücher bei denen ich so viel gelacht habe.
Auf jeder Seite gab es irgendetwas, was mich unfassbar zum Lachen gebracht.
Egal ob Blackwood mal wieder Redewendungen durcheinander gebracht hat ("Jetzt reden wir aber mal Achilles"), der vermeintliche Bösewicht ein komisches Hobby hat, Julian mal wieder eines seiner Gedichte vorträgt oder Tante Gladys auf der Lady rumhackt.

5. Familie Ashworth
Die typische überzogene Daily-Soap Familie. Nicht sonderlich tiefgründig dafür aber umso klischeehafter und witziger.
Cordelia Ashworth, die sich über alles aufregen kann, was nicht Niet und Nagel fest ist (vorallem Abbys Tischmanieren), Julian, dessen Haare auf mysthische immer ein bisschen im Wind wehen und der ein absolut wunderbarer Dichter ist (nicht). Clarissa, das Küchenmädchen und die heimliche Cinderella von Ashworth Park, der Stalljunge Cooper, der warum auch immer ohne Obrteil rumrennt.


6. Die Bösewichte
Oh, sie hätten nicht besser sein können.
Natürlich absolut furchterregend böse und auf gar keinen Fall urkomisch.

7. Nicht nur innen, sondern auch außen wahre Schönheiten
Hier hat Eva Schöffmann-Davidov mal wieder bewiesen, dass sie die Queen der Covergestaltung ist.
Die Bücher sind so unfassbar schön mit ihren ganz kleinen Details und ihrer wundervollen Farbe.
Solche Bücher habe ich mehr als gerne in meinem Regal stehen.

8. Zuckerwatten-Schreibstil
Ich muss hier jetzt etwas loswerden, was mir im Kopf rumspukt, wenn ich an die Bücher denken muss. Die Art, wie Sonja Kaiblinger erzählt hat mich an eine andere Autorin erinnert, die wahrscheinlich nicht nur meiner Meinung nach zu den Besten in ganz Deutschland gehört, Kerstin Gier. Für mich schreibt Sonja Kaiblinger definitiv auf dem selben Level wie Kerstin Gier und wenn das kein Grund ist die Bücher zu lesen.

Und jetzt rennt gefälligst in den nächsten Buchladen und kauft euch diese Bücher!

Kommentare:

  1. Hallo Hannah,

    Was, der Stil von Sonja Kaiblinger hat dich an den von Kerstin Gier erinnert?
    Ich MUSS die Reihe lesen!
    Ich werde sie mal auf meinen Wunschzettel schreiben und schauen, wann ich den ersten Band günstig erstehen kann. :)

    Liebe Grüße,
    Laura

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    1. Du musst auf jeden Fall! :D
      Und ich hoffe, dass es ganz bald ist, denn diese Bücher müssen einfach noch von vieeel mehr Leuten gelesen werden!:)

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  2. Hallo Hannah,
    ich hatte die Reihe vorher gar nicht auf dem Schirm, aber der Klappentext klingt schon toll und nach deinen Argumenten, werde ich mir die Reihe mal genauer ansehen. :)
    Liebste Grüße
    Tessa von http://ausrittinsbuecherland.blogspot.de/

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  3. Hallöchen ♥
    Wie du ja weißt LIEEEEEEBE ich diese Reihe und ich finde es sehr gut, dass du die Reihe so liebevoll vorstellst. Denn die Reihe ist so eine Reihe, die man sich sonst eigentlich eher nicht anschauen würde, da man denkt, sie ist eher für Kinder. Das ist das Verrückte daran - dass es war auch Zehnjährige lesen können, aber auch Jugendliche noch daran großen Gefallen finden. Der Humor ist einfach spitzenklasse und diese Reihe hat mein Leben echt zum Positiven hin verändert :D
    Abby ist mir richtig ans Herz gewachsen und auch Jasper und Julian will ich nicht mehr missen.

    Ganz viele liebe Grüße, Michelle ☼♥

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    1. Wir sind halt echt kleine "verliebt in Serie" Fangirls!♥
      Ich hatte anfangs ja auch so meine Vorurteile bis ich mir gdacht habe, probieren geht über studieren und man sehe, wo ich nun bin und vor allem wie schnell sich diese Bücher einen Platz bei meinen liebsten gesichert hatten.

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