Wir beide wie Sonne und Mond

Montag, 24. November 2014

Wir beide wie Sonne und Mond-Rezension

Von Tiffany Schmidt
Erschienen im cbt-Verlag
Kostet in Deutschland 7,99 Euro
Taschenbuch/Einzelband
346 Seiten


Klappentext
Jonahs neues Leben im piekfeinen Cross Pointe nervt: all die oberflächlichen, öden Leute um ihn herum … allen voran Brighton, Inbegriff der Highschool-Barbie, die ihn einfach nicht in Ruhe lassen will. Doch was Jonah nicht weiß: Unter Brightons strahlender Fassade sieht es anders aus. Als Jonahs Mom sie eines Abends als Babysitterin anheuert, sind die beiden sich plötzlich näher, als ihnen lieb ist. Ein riesiger Hund, ein Glitzernagellack und eine Pizza sind erst der Anfang einer verrückten Nacht, die reicht, um zwei Leben auf den Kopf zu stellen!

Erster Sätze
"Dir ist was runtergefallen."
Hab gar nicht geschnallt, dass das Mädchen mit mir redet.

Meine Meinung
Das Buch ist ja nun das letzte der drei Bücher, die ich in der Buchhandlumg meines Vertrauens gekauft habe und gehört somit auch zu der Achterbahnfaht aus "Von super toll, absolut grandios und beeindruckend tiefgehend und berührend" bis zu "Ach du Scheiße, was hatte die Autorin denn hier für eine Störung mit exklusiver falscher Sicht auf Jugendliche und gaaaaaanz großartigen Charakteren. Nicht." (ja, mittlerweile habe ich eine eindeutige Meinung zu "Wilder Sommer").
Um zu diesem Buch zu kommen, ich hatte mit dem schüchternen Nerd Typen Jonahs und einer absolut verzickten Schlampen Brighton gerechnet, die am Ende des Abends erkennen, das sie sich schon ewig lieben und perfekt zueinander passen. War nicht. Das ist eine Geschichte über einen eigentlich offenen Jungen und einer sozial engagierten und super sympathischen Schulqueen. Eine Geschichte, die sich um eine Nacht dreht und die trotzdem so handlungsreich ist. Die Charaktere waren alle gut beschrieben und sind mir persönlich sehr ans Herz gewachsen, auch Carly und auch Brighton mit iherer verdrehten Sicht auf die Dinge. Die Geschichte ist süß und locker leicht,eine bei der man gerade zum Ende hin denkt "Uahhhhh, jetzt kommt schon *Tränen der Verzweiflung*".
Ich hatte mit einem oberflächlichen gibts-an-jeder Ecke Story gerechnet und habe das hier bekommen, einen wunderschönen Roman über das finden von sich selbst.
Es ist kein komplexes, total krass berührendes Buch, aber es war schön. Lustig, traurig, romantisch.







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